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München-Giesing, Agfa Camerawerk

Adresse

Agfa Camerawerk München
München, Tegernseer Landstraße 161, Deutschland

Informationen zum Ort

Die Firma Bayer AG übernahm 1921 die Mehrheitsanteile der Optischen Anstalt Alexander Heinrich Rietzschel in München. Das Werk wurde nach Gründung der I.G. Farben 1925 der Firma Agfa unterstellt und in I.G. Farbenindustrie Aktiengesellschaft Camerawerk München umbenannt. 1927 kaufte die Firma die Münchner Produktionsstätte in der Tegernseer Landstraße 161. Dort wurden von Mitte September 1944 bis Ende April 1945 insgesamt 700 Zwangsarbeiterinnen aus dem 1,3 km entfernten KZ-Außenlager Agfa Kamerawerke, das dem KZ Dachau unterstand, eingesetzt. (Schalm: München–Agfa Kamerawerke.)

Verfolgte Zeugen Jehovas im Nationalsozialismus

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