Berlin-Lichtenberg, Zentralfriedhof Friedrichsfelde
Adresse
Gedenkzeichen
Auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde befinden sich verschiedene Gedenkstätten, die an Opfer des Zweiten Weltkrieges oder an Opfer politischer Verfolgung erinnern, so die Gedenkstätte der Sozialisten, die Grabstätte von 121 deutschen Soldaten 1939–1945 und die Gräberanlage Opfer und Verfolgte des Naziregimes.
Die Gedenkstätte der Sozialisten ist eine Grab- und Gedenkstätte und wurde 1951 offiziell eingeweiht. Sie enthält auch eine große Gedenkwand mit über 500 Namen von Toten und Ermordeten aus den Jahren 1919 bis 1945, von denen 327 im antifaschistischen Widerstand 1933 bis 1945 ums Leben kamen.
Die Gedenkwand in ihrer heutigen Form entstand nach 1971 anstelle von bis dahin dort angebrachten 27 Einzeltafeln. Sie trägt die Hauptinschrift „Ruhm und Ehre den unsterblichen Kämpfern für den Sozialismus“ und ist in die drei Abschnitte „In der Zeit der Weimarer Republik“, „Im spanischen Freiheitskampf“ und „Von den Faschisten ermordet“ gegliedert. Im letzten Abschnitt findet sich auch der Name des Zeugen Jehovas Wilhelm Woitschaetzki.