Paul Großmann
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- Vorname(n)
- Paul
- Nachname
- Großmann
- Geburtsdatum
- 21. März 1904
- Geburtsort
- Berlin, Deutschland
- Todesdatum
- 17. Juli 1955
- Todesort
- Waldheim, Haftanstalt
- Verfolgungsbedingte Todesart
- Verstarb in DDR-Haft
- Erstkontakt und/oder Taufe
- Ließ sich 1921 als Bibelforscher taufen
Biographische Orte
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Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus
Paul Großmann, 1904 in Berlin geboren, war ab Herbst 1934 „Bezirksleiter“ in Sachsen und Thüringen. Als erster der Goldfischteich-Aktivisten am 10. Mai 1936 verhaftet, wurde er im Juli 1937 zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt. Nach der Strafhaft kam er im Juli 1941 ins KZ Sachsenhausen und ins Außenlager Lichterfelde; zwischen den Lagern war er jahrelang am illegalen Literaturschmuggel beteiligt. Er überlebte den Todesmarsch. (Nerlich: Die Goldfischteich-Aktivisten, S. 357–367.)
Widerstand und Verfolgung im Kommunismus
Paul Großmann wurde zu einem federführenden Zeugen Jehovas in der Sowjetischen Besatzungszone. Von KGB und Stasi gejagt und entführt, kam er am 17. Juli 1955 im Zuchthaus Waldheim ums Leben. (Nerlich: Die Goldfischteich-Aktivisten, S. 357–367.)