Willi Klintzmann
- Vorname(n)
- Willi
- Nachname
- Klintzmann
- Geburtsdatum
- 23. März 1897
- Geburtsort
- Pölitz, Pommern (heute: Police/Polen)
- Todesdatum
- 1940
- Todesort
- Stettin
- Verfolgungsbedingte Todesart
- hingerichtet, erschossen
- Beruf
- Tischlermeister
- Erstkontakt und/oder Taufe
- Schloss sich vor 1930 den Bibelforschern an
Biographische Orte
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Wohnort(e)
Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus
Willi Klintzmann war seit 1920 mit Frieda, geb. Panthaler, verheiratet. Das Paar hatte drei Kinder, von denen die Söhne Walter (1921-1943) und Herbert (1923-1944) an der Ostfront fielen. Vor 1930 war er mit Jehovas Zeugen verbunden und leitete die 12-köpfige Gruppe in Pölitz bei Stettin. Ende 1939 wurde er zur Wehrmacht einberufen und verweigerte den Wehrdienst. Das Kriegsgericht in Stettin verurteilte Willi Klintzmann deshalb zum Tode und ließ das Urteil Anfang 1940 in Stettin durch Erschießen vollstrecken. Die Witwe Frieda Klintzmann floh 1945 nach Mecklenburg. (Herrberger: Denn es steht, S. 397; Herrberger/Bersch: Die militärgerichtliche Verfolgung, S. 15.)