Hermann Kubalski
- Vorname(n)
- Hermann
- Nachname
- Kubalski
- Geburtsdatum
- 22. Oktober 1892
- Geburtsort
- Grondzaw, Westpreußen (heute Grążawy/Polen)
- Todesdatum
- 13. Dezember 1965
- Beruf
- Schlosser
Biographische Orte
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Wohnort(e)
Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus
Die Gestapo verhaftete Hermann Kubalski am 31. August 1936. Am 7. September 1936 wurde er zur Untersuchungshaft in das Koblenzer Stadtgefängnis gebracht. Das Sondergericht Köln verurteilte ihn am 20. März 1937 in Koblenz zu einer Haftstrafe von einem Jahr und vier Monaten.
Nach der Strafverbüßung wurde Hermann Kubalski am 15. Januar 1938 in das KZ Buchenwald überführt, wo er Misshandlungen und Folter - u. a. das berüchtigte „Stammhängen“ - erleiden musste. Als man ihn wiederholt unter Druck setzte, gegen andere Bibelforscher auszusagen, erwiderte er: „Was ich selbst getan habe, gebe ich offen zu, aber über meine Glaubensbrüder sage ich nichts aus.“
Aufgrund der Misshandlungen erlitt Hermann Kubalski einen Trommelfellriss, der bleibende Gehörschäden zur Folge hatte. Er kam mit der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald am 11. April 1945 in Freiheit und kehrte in seinen Heimatort Wissen zurück.
(Jakob: Trotz allem, S. 21–22; Pressemitteilung Stadt Wissen, 17.1.2023.)
Gedenkzeichen
Am 28. Januar 2011 wurde vor dem ehemaligen Wohnhaus Hermann Kubalskis in Wissen am Felsenweg 9 ein Stolperstein verlegt. (Pressemitteilung Stadt Wissen, 17.1.2023.)