Eduard Molsich
- Vorname(n)
- Eduard
- Nachname
- Molsich
- Geburtsdatum
- 3. Februar 1890
- Geburtsort
- Klein Pötzdorf, Ostpreußen (heute Pacółtówko/Polen)
- Todesdatum
- 3. März 1959
- Beruf
- Maurer und Bergmann
- Erstkontakt und/oder Taufe
- 1924 als Bibelforscher getauft
Biographische Orte
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Wohnort(e)
Widerstand und Verfolgung von Familienangehörigen im Nationalsozialismus
- Henrietta Molsich, geb. Diezek (Ehefrau)
Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus
Eduard Molsich wurde in der Zeit von 1935 bis 1937 mehrfach verhaftet und mindestens für zehn Wochen in Haft genommen. Darunter fällt eine 1935 in Duisburg von der Großen Strafkammer ausgesprochene Strafe zu acht Wochen Haft wegen Missionierens, die er offenbar im Gerichtsgefängnis Duisburg verbringen musste.
Am 30. Juni 1937 erfolgte eine erneute Festnahme und Einlieferung in das Polizeigefängnis Duisburg. Eduard Molsich wurde durch den Gestapoleiter Körper mittels Schläge und Tritte misshandelt. Nach der Haft war er körperlich nicht mehr in der Lage, seine Arbeit auszuführen. Er weigerte sich auch, in die DAF einzutreten und wurde aus politischen Gründen von seiner Arbeitsstelle entlassen. Da seine Wohnung Werkseigentum war, wurde die Familie aus ihr verwiesen und musste umziehen.
(LAV NRW R, Wiedergutmachungsakte 506 Nr. 4837; StA DÜ K 4691, BR 3008.)