Sigmund Rilck
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- Vorname(n)
- Sigmund
- Nachname
- Rilck
- Geburtsdatum
- 7. Dezember 1956
- Geburtsort
- Mohrungen, Ostpreußen (heute: Morąg/Polen)
- Beruf
- Arbeiter
- Erstkontakt und/oder Taufe
- Taufe als Zeuge Jehovas 1972
Biographische Orte
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Wohnort(e)
Widerstand und Verfolgung im Kommunismus
1981 erfolgte aufgrund Sigmund Rilcks Wehrdienstverweigerung seine Verhaftung und Überführung in die Untersuchungshaftanstalt Hagenow. Er wurde am 7. Mai 1981 vom Militärgericht Schwerin zu 20 Monaten Gefängnishaft verurteilt. Die Strafe verbüßte er in der StVE Stralsund. Sigmund Rilck galt in der DDR als Nichtwähler, dies wurde 1984 und 1986 vom MfS dokumentiert. (JZArchZE, Schreiben Militärstaatsanwalt Schwerin an Sonja Rilck vom 14.5.1981; StVE Stralsund, Entlassungsschein Sigmund Rilck vom 5.1.1983.)
Besonderheiten
Sigmund Rilck lebte mit seiner Frau ab 1980 in der früheren Wohnung des im Nationalsozialismus hingerichteten Zeugen Jehovas Kurt Klein in der Bahnhofsstraße 72 in Boizenburg. Dort fand das Ehepaar um 1985 beim Ausbau einer Dachkammer von Kurt Klein versteckte Publikationen der Bibelforscher. (Bersch: Todesurteil.)