Hugo Oberhoff
- Vorname(n)
- Hugo
- Nachname
- Oberhoff
- Geburtsdatum
- 27. März 1865
- Geburtsort
- Wermelskirchen, Deutschland
- Todesdatum
- 3. Mai 1956
- Todesort
- Lüttringhausen, Deutschland
- Beruf
- Maler
- Erstkontakt und/oder Taufe
- Gehörte seit 1904 zu den Bibelforschern
Biographische Orte
Die Karte zeigt Orte, die mit der Person dieses Beitrages verknüpft sind.
Wohnort(e)
Widerstand und Verfolgung von Familienangehörigen im Nationalsozialismus
- Hulda Oberhoff, geb. Pfeiffer (Ehefrau)
Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus
Hugo Oberhoff war einer der frühesten Bibelforscher im Rheinland. Nachweislich in den Jahren 1908 bis 1912 wurde er zum Gemeindeältesten gewählt. Ab 1920 mietete er in der Gaststätte „Zum Schwanen“ einen Raum, in dem sich die Bibelforscher bis zum Verbot 1933 versammelten.
Nach der Verhaftung von Friedrich Brosius am 17. November 1937 durchsuchte die Gestapo erneut auch die Wohnungen von anderen ihr bekannten Zeugen Jehovas aus Wermelskirchen, so am 23. November 1937 die Wohnung von Hugo und Hulda Oberhoff. Obwohl kein belastendes Material gefunden wurde, leitete man gegen Hugo Oberhoff beim Amtsgericht ein Verfahren ein, das aber kurz darauf eingestellt wurde.
(Krüger: Eine Bibel, S. 13, 56, 57.)