Wilhelm Lichtenhagen
- Vorname(n)
- Wilhelm
- Nachname
- Lichtenhagen
- Geburtsdatum
- 18. April 1900
- Geburtsort
- Remscheid-Hasten, Deutschland
- Todesdatum
- 19. Februar 1948
- Beruf
- Autoschlosser
Biographische Orte
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Wohnort(e)
Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus
Wilhelm Lichtenhagen war verheiratet und verlor gleich zwei Mal seine Arbeit und seine Wohnung, weil er Zeuge Jehovas war. Für seinen Neffen, den er als seinen Pflegesohn angenommen hatte, wurde ihm das Sorgerecht entzogen. Im März 1936 nahm man ihn erstmals in dreitägige „Schutzhaft“, am 15. Dezember 1936 wurde er dann in Kaiserslautern verhaftet und am 1. März 1937 wieder freigelassen. Im Oktober 1937 wurde er erneut verhaftet und vor das Sondergericht Frankenthal gestellt. Das Urteil lautete auf ein Jahr und fünf Monate Gefängnishaft und zwar wegen verbotener Betätigung als Ernster Bibelforscher. Bis Ende März 1939 wurde er in verschiedenen Haftanstalten interniert: Kaiserslautern, Frankenthal, Zweibrücken und Saarbrücken. Insgesamt war Wilhelm Lichtenhagen ein Jahr und neun Monate in Haft. (Buchmann/Schäfer: Die Verfolgung in der Saarregion, S. 156.)