Hildegard Lapp, geb. Marr
- Vorname(n)
- Hildegard
- Geburtsname
- Marr
- Nachname
- Lapp
- Beruf
- Schülerin
Biographische Orte
Die Karte zeigt Orte, die mit der Person dieses Beitrages verknüpft sind.
Wohnort(e)
Widerstand und Verfolgung von Familienangehörigen im Nationalsozialismus
- Wilhelm Marr (Vater)
- Hilda Marr, geb. Wagner (Mutter)
- Ernst Avemarg (Onkel)
- Hilde Avemarg, geb. Schad (Tante)
- Auguste Schad, geb. Wagner (Tante)
Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus
In der Schule Ablehnung des Hitlergrußes und offenes Bekenntnis zu ihrem Glauben, in der Folge Disziplinarmaßnahmen, Drangsalierungen und Mobbing. Teilnahme mit der Familie an verbotenen religiösen Zusammenkünften. 1938 Verhaftung der Eltern.
Im März 1941 weigerten sich Hilde Marr und Emma Bauroth anlässlich einer Luftschutzübung den Hitlergruß zu entbieten, woraufhin sie am 23. März 1941 verhaftet und zunächst in das Gerichtsgefängnis Schmalkalden, später in das Polizeigefängnis Schmalkalden gebracht wurden. Die Gestapo überstellte sie in das Arbeitserziehungslager Breitenau. Von dort wurde Hildegard Marr am 22. Dezember 1941 entlassen. Nach ca. drei Monaten wurde sie in das Stalag XI A Altengrabow zwangsverpflichtet.
(Bersch: Aberkannt, S. 150, 153, 154; Krause-Schmitt/Koch: Heimatgeschichtlicher Wegweiser, Bd. 8, S. 250.)