Anna Baroni, geb. Mayer
- Vorname(n)
- Anna
- Geburtsname
- Mayer
- Nachname
- Baroni
- Geburtsdatum
- 28. Januar 1871
- Geburtsort
- Zell im Wiesental, Deutschland
- Todesdatum
- 30. April 1948
- Todesort
- Pforzheim, Deutschland
- Beruf
- Lehrerin
- Erstkontakt und/oder Taufe
- Wurde 1921 Bibelforscherin
Biographische Orte
Die Karte zeigt Orte, die mit der Person dieses Beitrages verknüpft sind.
Wohnort(e)
Widerstand und Verfolgung von Familienangehörigen im Nationalsozialismus
- Elise Baroni (Tochter)
Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus
Anna Baroni übte trotz Verbot durch die Nationalsozialisten weiterhin ihren Glauben aus und verweigerte den Hitlergruß. Sie stellte ihre Wohnung für die illegal durchgeführten Zusammenkünfte der Zeugen Jehovas zur Verfügung und verbreitete die verbotenen Schriften. Es kam zu einer Hausdurchsuchung. Das Badische Sondergericht verurteilte Anna Baroni in Mannheim deshalb zu einer Haftstrafe, die sie vom 27. Oktober bis zum 30. Dezember 1936 im Gefängnis in Pforzheim verbüßte. (Initiative Stolpersteine: Stolpersteine [2025], S. 41.)
Gedenkzeichen
Am 22. Mai 2025 wurde für Anna Baroni in der Dillsteiner Straße 2 in Pforzheim ein Stolperstein verlegt. (Initiative Stolpersteine: Stolpersteine [2025], S. 41; Pforzheimer Zeitung, 21.5.2025.)