Emma Rieth, geb. Barth
- Vorname(n)
- Emma
- Geburtsname
- Barth
- Nachname
- Rieth
- Geburtsdatum
- 23. November 1907
- Geburtsort
- Pforzheim, Deutschland
- Todesdatum
- 17. Mai 1994
- Todesort
- Pforzheim, Deutschland
Biographische Orte
Die Karte zeigt Orte, die mit der Person dieses Beitrages verknüpft sind.
Wohnort(e)
Widerstand und Verfolgung von Familienangehörigen im Nationalsozialismus
- Franz Theodor Barth (Vater)
- Emma Barth, geb. Brünnle (Mutter)
Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus
Emma Rieht gehörte wie ihre Eltern zu den Zeugen Jehovas. Ihr Ehemann Carl Rieth, der in Pforzheim ein Autogeschäft betrieb, war kein Mitglied der Glaubensgemeinschaft. 1936 gab es in der Wohnung des Ehepaars eine Hausdurchsuchung, bei der große Mengen Literatur der Zeugen Jehovas gefunden wurde. Emma Rieth kam Anfang August 1936 für eine Woche in das Pforzheimer Gefängnis. Am 15. September 1936 verurteilte das Sondergericht Mannheim sie aufgrund des Heimtückegesetzes zu zwei Monaten Haft, die sie vom 1. Dezember 1936 bis zum 1. Februar 1937 im Gefängnis Pforzheim und im Frauengefängnis Bruchsal absitzen musste. Bei der Aufhebung des Unrechtsurteils hieß es 1949: „Die Verurteilung ist wegen einer politischen Tat erfolgt, durch die dem Nationalsozialismus Widerstand geleistet wurde.“ (www.pforzheim.de/stadt/stadtgeschichte/gedenken-friedenskultur/widerstand-im-raum-pforzheim-1933-1945 [Aufruf am 28.12.2025].)