Opladen, Auestraße 12
Adresse
Wohnort von Karl Ohm
Opladen (heute Leverkusen-Opladen), Auestraße 12, Deutschland
Widerstand und Selbstbehauptung im Nationalsozialismus
Am 17. November 1937 führte die Gestapo bei Karl Ohm in der Auestraße 12 eine Hausdurchsuchung durch. Dabei fand sie sechs Bücher, die von Jehovas Zeugen vor dem Verbot 1933 herausgegeben wurden. Karl Ohm wurde verhaftet und in das Konzentrationslager Buchenwald gebracht.
Gedenkzeichen
Am 7. Mai 2002 wurde vor Karl Ohms ehemaligem Wohnhaus in Opladen, Auestraße 12, ein Stolperstein verlegt. Die Inschrift macht deutlich, dass zum Zeitpunkt der Verlegung sein Schicksal nach der Einlieferung in das KZ Buchenwald unbekannt war. Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen auf, dass Karl Ohm 1940 aus dem KZ entlassen wurde und 1966 noch am Leben war. (Krüger: Eine Bibel, S. 41.)