Halle (Saale), Amtsgericht und Gerichtsgefängnis
Adresse
Amtsgericht und Gerichtsgefängnis Halle/Saale
Halle (Saale), Kleine Steinstraße 7, Deutschland
Informationen zum Ort
1906–1910 erbaut als königliches Amtsgericht Halle, später auch Sitz der Staatsanwaltschaft.
Im Gebäude des Amtsgerichts befand sich ein Untersuchungsgefängnis, in dem ab 1935 mindestens 62 Zeuginnen und Zeugen Jehovas inhaftiert waren.
Am 31. März 1945 wurde bei einem Bombenangriff ein Teil des Gebäudes, das als Frauengefängnis genutzt wurde, zerstört.
Verfolgte Zeugen Jehovas im Nationalsozialismus
Frauen
- Minna Biebach, geb. Wendt
- Wanda Darsow
- Margarete Frank, geb. Bäumler
- Martha Freund
- Ernestine Harz, geb. Tauscher
- Erna Häschke
- Ella Höhne, geb. Jähnigen
- Martha Hürrig
- Elisabeth Ischner, geb. Richter
- Anna Lademann, geb. Krause
- Gerda Liebetrau
- Anna Meyer, geb. Kollmann
- Agnes Nowak, geb. Geres
- Marie Peterk, geb. Trommler
- Else Richter, geb. Fischer
- Gertrud Scholz III
- Minna Schubert, geb. Kaul
- Emma Schöne, geb. Vogel
- Ida Wendt
- Hermine Wiegank, geb. Schumann
- Minna Winkler, geb. Wilhelm
- Martha Zeisig
Männer
- Fritz Adler
- Max Apelt
- Werner Blume
- Bernhard Buchholz
- Otto Conde
- Kurt Dießner
- Johann Dollinger
- Bernhard Draht
- Georg Engelmann
- Alfred Fischer
- Rudolf Fleischmann
- Erich Franz
- Otto George
- Konrad Glamann
- Paul Gottschalk
- Friedrich Großmann
- Ernst Grundmann
- Helmut Güttner
- Hermann Güttner
- Alfred Höhne
- Walter Jurisch
- Willi Kläber
- (Vorname unbekannt) Krause
- Alfred Kühnas
- Otto Laue
- Eduard Nowak
- Ludwig Obert
- Gerhard Peterk
- Paul Peterk
- Wilhelm Reinicke
- Ewald Richter
- Eduard Scholtyssek
- Herrmann Schröter
- Otto Seidel III
- Ernst Seliger
- Ernst Stößel
- Alfred Willi Tilke
- Otto Wendt
- Erich Wenge
- Richard Winkler
- Hermann Wollschläger