Hildegard Seliger, geb. Mesch
Dieser Beitrag wird noch bearbeitet.
Die Angaben sind noch unvollständig und werden ergänzt.
- Vorname(n)
- Hildegard
- Geburtsname
- Mesch
- Nachname
- Seliger
- Geburtsdatum
- 23. August 1898
- Geburtsort
- Plagwitz (heute Ortsteil von Leipzig), Deutschland
- Todesdatum
- 20. März 1992
- Todesort
- Berlin, Deutschland
- Beruf
- Kontoristin
- Erstkontakt und/oder Taufe
- Taufe als Bibelforscherin 1924
Biographische Orte
Die Karte zeigt Orte, die mit der Person dieses Beitrages verknüpft sind.
Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus
Hildegard Mesch (später verh. Seliger), 1898 in Leipzig geboren, von Beruf Kontoristin, war mit den Kassings in Berlin missionarisch tätig; Helferin von Ernst Varduhn bei der Organisation der konspirativen Treffen am Berliner Goldfischteich. Sie wurde am 22. August 1936 an diesem Ort von der Gestapo verhaftet und kam in die Konzentrationslager Lichtenburg und Ravensbrück. Vom Außenlager Birkenhain aus erlebte sie im April 1945 mit deutschen Soldaten die Evakuierung auf ein Gut in Mecklenburg. Sie überlebte und heiratete später den KZ-Überlebenden Ernst Seliger. (Nerlich: Die Goldfischteich-Aktivisten, S. 309–319.)
Widerstand und Verfolgung im Kommunismus
Hildegard und Ernst Seliger kamen in der DDR erneut ins Gefängnis. Zusammengerechnet waren sie 40 Jahre unter nationalsozialistischer und kommunistischer Gewaltherrschaft inhaftiert. Ernst starb 1985, Hildegard 1992 in Berlin. (Nerlich: Die Goldfischteich-Aktivisten, S. 309–319.)