Fritz Winkler
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- Vorname(n)
- Fritz
- Nachname
- Winkler
- Geburtsdatum
- 20. September 1898
- Geburtsort
- Untermhaus (1919 nach Gera eingemeindet), Deutschland
- Todesdatum
- 6. November 1978
- Todesort
- Warstein, Deutschland
- Beruf
- Versicherungsangestellter
- Erstkontakt und/oder Taufe
- Ließ sich 1921 als Bibelforscher taufen
Biographische Orte
Die Karte zeigt Orte, die mit der Person dieses Beitrages verknüpft sind.
Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus
Fritz Winkler, 1898 in Untermhaus bei Gera geboren, Versicherungsangestellter, bis zu seiner Festnahme „Reichsleiter“ der Zeugen Jehovas im Untergrund, wurde am 21. August 1936 im Haus der Kassings in Schöneberg verhaftet. Er kam ins KZ Columbia-Haus und nach Sachsenhausen und wurde schwer gefoltert. Am 30. Juli 1937 zu vier Jahren Zuchthaus und 22.000 Reichsmark Geldstrafe verurteilt, entließ man ihn Ende 1940 aus der Strafhaft. Bis 1945 wurde er überwacht. (Nerlich: Die Goldfischteich-Aktivisten, S. 320–328.)
Widerstand und Verfolgung im Kommunismus
In der DDR widersetzte sich Fritz Winkler der Anwerbung durch die Stasi, was ihn in Lebensgefahr brachte; deshalb floh er im Januar 1956 nach Westberlin. Er starb 1978 in Warstein. (Nerlich: Die Goldfischteich-Aktivisten, S. 320–328.)