Ludwig Schetter
- Vorname(n)
- Ludwig
- Nachname
- Schetter
- Geburtsdatum
- 19. Oktober 1884
- Todesdatum
- 3. April 1939
- Todesort
- Sachsenhausen, Konzentrationslager
- Verfolgungsbedingte Todesart
- Im Konzentrationslager ums Leben gekommen
- Beruf
- Arbeiter in den Humboldt-Werken in Köln
- Erstkontakt und/oder Taufe
- 1922 Erstkontakt zu den Bibelforschern, 1933/34 Taufe als Zeuge Jehovas
Biographische Orte
Die Karte zeigt Orte, die mit der Person dieses Beitrages verknüpft sind.
Wohnort(e)
Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus
Im April 1938 wurde Ludwig Schetter wegen der Nichtteilnahme an der Reichstagswahl am 10. April 1938 denunziert. Es folgten die Festnahme am 20. August 1938 und eine Verurteilung durch das Sondergericht Köln zu einer Strafhaft, die er vom 18. November 1938 bis zum 17. August 1939 in der Haftanstalt Klingelpütz verbüßte. Zu diesem Zeitpunkt war Ludwig Schetter bereits wegen „Bibelmission“ vorbestraft. Seine Frau gab später an, er wäre auch im Strafgefängnis in Lingen inhaftiert gewesen. Am 3. April 1939 kam Ludwig Schetter im KZ Sachsenhausen ums Leben. (Lorsbach: Die NS-Verfolgung Köln, S. 22.)
Gedenkzeichen
Am 20. Januar 2007 wurde in Köln-Mülheim, Windmühlenstraße 37, ein Stolperstein für Ludwig Schetter verlegt.