Oskar Vierzigmann
- Vorname(n)
- Oskar
- Nachname
- Vierzigmann
- Geburtsdatum
- 1. Dezember 1900
- Geburtsort
- Köln, Deutschland
- Beruf
- Maurer, Stadtarbeiter
Biographische Orte
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Wohnort(e)
Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus
Oskar Vierzigmann spielte Mitte der 1930er Jahre eine wichtige Rolle bei der Literaturverbreitung unter den Zeugen Jehovas in Köln. 1935 wurde er erste Mal verhaftet und in Köln-Klingelpütz inhaftiert. 1936 erfolgte die Entlassung von seiner Arbeitsstelle, vermutlich aufgrund der Weigerung, an der Reichstagswahl teilzunehmen.
Oskar Vierzigmanns zweiter Festnahme am 8. Februar 1939 folgte eine staatspolizeiliche Vernehmung, wohl im Kölner EL-DE-Haus, und die Einlieferung in das Polizeigefängnis Klingelpütz. Dort wurde am 11. Februar ein Haftbefehl ausgestellt und die Überführung in die Untersuchungshaft veranlasst (auch im Klingelpütz). Am 25. Juli 1939 erfolgte seine Überstellung vom Gefängnis in Wittlich nach Werl. Er kam am 8. Februar 1941 von Werl zurück zur Gestapo nach Köln (genaue Unterbringung unklar), wo er bis zum zum 16. Februar 1941 festgehalten wurde. Sein weiterer Werdegang ist noch unklar, offensichtlich hat er das NS-Regime überlebt.
(Lorsbach: Die NS-Verfolgung Köln, S. 19; Privatarchiv Falk Bersch, Schreiben NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln vom 27.6.2023; Krüger: Eine Bibel, S. 27.)