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Klara Staller, geb. Scharde

Vorname(n)
Klara
Geburtsname
Scharde
Nachname
Staller
Geburtsdatum
13. August 1891
Geburtsort
Hückeswagen, Deutschland
Todesdatum
6. Juli 1962
Todesort
Wermelskirchen, Deutschland
Erstkontakt und/oder Taufe
1922 Taufe als Bibelforscher

Biographische Orte

Die Karte zeigt Orte, die mit der Person dieses Beitrages verknüpft sind.

Wohnort(e)

Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus

Nach der Verhaftung von Friedrich Brosius am 17. November 1937 durchsuchte die Gestapo die Wohnungen anderer Wermelskirchener Zeugen Jehovas, so am 23. November 1937 die Wohnungen von Klara Staller, Anna Siebel und Martha Wurmnest. Zwar wurde in der Wohnung von Klara Staller Im Wolfhagen 41 kein belastendes Material gefunden, doch kam es zu einer Anklage wegen Unterstützung der verbotenen Tätigkeit der Zeugen Jehovas. Später wurde das Verfahren eingestellt.

Nach dem Umzug von Klara und ihrem Ehemann Hugo Staller in die Adolf-Hitler-Straße (heutige Thomas-Mann-Straße) führten Nachbarschaftsstreitigkeiten dazu, dass Klara Staller von einem ehemaligen Nachbarn am 20. Oktober 1943 angezeigt wurde. Bei einer Hausdurchsuchung am 21. Januar 1944 stellten die Beamten das von den Bibelforschern lange vor dem Verbot herausgegebene Gesangsbuch „Zionslieder“, sowie Zeitungsartikel und eine Missionskarte sicher. Klara Staller wurde von der Gestapo zum 14. Februar 1944 einbestellt und erhielt eine „ernste Ermahnung“, worauf ein eingeleitetes Verfahren der Staatsanwaltschaft Wuppertal gegen sie am 25. Mai 1944 wieder eingestellt wurde.

(Krüger: Eine Bibel, S. 15.)

Ein junges Paar und fünf ältere Frauen posieren in einem Garten mit der der Zeitschrift "Der Wachtturm" in der Hand.
Eine Gruppe Zeugen Jehovas während einer Missionsaktion mit der Zeitschrift „Der Wachtturm“, 1948. V.l.n.r.: Dieter Eichhorn, Klara Staller, Anna Siebel, Inge Brosius (spätere Eichhorn), Else Brosius, Martha Wurmnest und Martha Kottner (Privatarchiv T. Martin Krüger).

Externe Medien

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