Albert Fischer
- Vorname(n)
- Albert
- Nachname
- Fischer
- Geburtsdatum
- 20. Juli 1875
- Geburtsort
- Radevormwald-Holte, Deutschland
- Todesdatum
- 10. Juli 1945
- Todesort
- Radevormwald, Deutschland
- Beruf
- Anstreichermeister
Biographische Orte
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Wohnort(e)
Widerstand und Verfolgung von Familienangehörigen im Nationalsozialismus
- Ida Fischer, geb. Flühshöh (Ehefrau)
Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus
Ab dem 27. November 1934 hatte die Gestapo die Post von Albert Fischer, seiner Frau Ida und anderen Zeugen Jehovas in Radevormwald überwacht. Am 27. September 1935 wurde Albert Fischer und acht weitere Zeugen Jehovas, darunter auch seine Frau Ida, sowie Walther und Auguste Schaumburg, die im gleichen Haus wohnten, auf der Polizeiwache in Radevormwald verhört und im Polizeigefängnis in Radevormwald inhaftiert. Am 2. Oktober 1935 wurden die Verhafteten dem Amtsgericht Remscheid vorgeführt, welches sie bis zum Prozess auf freien Fuß setzte. Der Prozess gegen zwölf Beschuldigte fand in Remscheid am 22. November 1935 statt. Dabei wurden alle Angeklagten der „Fortführung der verbotenen Organisation der Ernsten Bibelforscher“ für schuldig befunden und zu Gefängnisstrafen verurteilt. Sie hatten christliche Zusammenkünfte besucht und das Abendmahl gefeiert.
Sie hatten christliche Zusammenkünfte besucht und das Abendmahl gefeiert.
Albert Fischer bekam einem Monat Haft. Er war bereits über 60 Jahre alt, als er die Haftstrafe am 27. Dezember 1935 zusammen mit Walther Schaumburg und anderen Zeugen Jehovas in Wuppertal-Barmen antrat. Am 6. Januar 1936 wurde er mit Walther Schaumburg in das Gerichtsgefängnis Remscheid verlegt, um dort als Zeuge auszusagen.
(Krüger: Eine Bibel, S. 18–20.)