Ida Fischer, geb. Flühshöh
- Vorname(n)
- Ida
- Geburtsname
- Flühshöh
- Nachname
- Fischer
- Geburtsdatum
- 15. Juni 1879
- Todesdatum
- 19. September 1940
- Todesort
- Radevormwald, Deutschland
Biographische Orte
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Wohnort(e)
Widerstand und Verfolgung von Familienangehörigen im Nationalsozialismus
- Albert Fischer (Ehemann)
Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus
Ab dem 27. November 1934 hatte die Gestapo die Post des Ehepaars Fischer überwacht. Am 27. September 1935 wurde Ida Fischer und acht weitere Zeugen Jehovas, darunter auch ihr Ehemann, sowie Walther und Auguste Schaumburg, die im gleichen Haus wohnten, auf der Polizeiwache in Radevormwald verhört und im Polizeigefängnis in Radevormwald inhaftiert. Am 2. Oktober 1935 wurden die Verhafteten dem Amtsgericht Remscheid vorgeführt, welches sie bis zum Prozess auf freien Fuß setzte. Der Prozess fand am 22. November 1935 in Remscheid gegen zwölf beschuldigte Zeugen Jehovas aus Radevormwald statt. Alle Angeklagten wurden der „Fortführung der verbotenen Organisation der Ernsten Bibelforscher“ schuldig gesprochen und zu Gefängnisstrafen verurteilt. Sie hatten christliche Zusammenkünfte besucht und das Abendmahl gefeiert.
Sie hatten christliche Zusammenkünfte besucht und das Abendmahl gefeiert.
Ida Fischer bekam einem Monat Haft, die sie vom 27. Dezember 1935 bis 2. Januar 1936 in Wuppertal-Elberfeld und anschließend bis zum 27. Januar 1936 in Düsseldorf-Derendorf verbüßte. Vier Jahre nach der Haftentlassung ist sie verstorben.
(Krüger: Eine Bibel, S. 18–20.)