Aje Schullian, geb. Schüürmann
- Vorname(n)
- Aje
- Geburtsname
- Schüürmann
- Nachname
- Schullian
- Geburtsdatum
- 18. Juni 1897
- Geburtsort
- Petkum, Deutschland
- Todesdatum
- 12. Februar 1975
- Todesort
- wahrscheinlich Westerstede, Deutschland
- Erstkontakt und/oder Taufe
- Schloss sich um 1933 den Zeugen Jehovas an
Biographische Orte
Die Karte zeigt Orte, die mit der Person dieses Beitrages verknüpft sind.
Wohnort(e)
Widerstand und Verfolgung von Familienangehörigen im Nationalsozialismus
- Paul Schullian (Ehemann)
- Georg Schullian (Sohn)
Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus
Aje Schullian schrieb nach dem Verbot der Zeugen Jehovas glaubensstärkende Briefe nach Oldenburg und Norden. Diese Briefe fielen bei einer Wohnungsdurchsuchung der Gestapo in die Hände, was am 4. März 1937 zu ihrer Verhaftung und der anschließenden Schutz- bzw. Untersuchungshaft in Emden und Hannover führte. Das Sondergericht Hannover verurteilte sie am 12. Mai 1937 zu einem Jahr Gefängnis. Die Haftzeit verbrachte Aje Schullian bis zum 12. Mai 1938 in Dreibergen-Bützow. Nach der Haftentlassung kehrte sie nach Emden zurück, verzog aber im Oktober 1938 nach Jaderberg bei Oldenburg. (Wendt: Aje Schullian.)
Gedenkzeichen
Am 22. Oktober 2023 wurden in Emden, Föhrstraße 36, Stolpersteine für die Familie Schullian verlegt. (Wendt: Paul Schullian.)