Amanda Neumuth, geb. Maaß
- Vorname(n)
- Amanda
- Geburtsname
- Maaß
- Nachname
- Neumuth
- Geburtsdatum
- 29. Januar 1899
- Geburtsort
- Alt Tramm, Pommern (heute Stramnica/Polen)
Biographische Orte
Die Karte zeigt Orte, die mit der Person dieses Beitrages verknüpft sind.
Wohnort(e)
Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus
Nach Verbüßung einer fünfmonatigen Haftstrafe wurde Amanda Neumuth am 6. Juli 1937 in Schutzhaft genommen. Die Gestapo unterstellte ihr, „eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung“ zu sein, da sie an Bibelbetrachtungen teilgenommen hatte und den Hitlergruß, das Wehrgesetz und die Beteilung an Wahlen ablehnte. Vom Gefängnis Köslin wurde sie am 12. August 1937 in das Frauen-KZ Moringen eingeliefert. Obwohl sie eine der ersten Verpflichtungserklärungen unterschrieb, kam es nicht zur sofortigen Entlassung, da die Gestapo ihr einen Sinneswandel nicht glaubte. (Hesse/Harder: und wenn ich lebenslang, S. 58; NLA HA, Hann. 158 Moringen, Acc. 105/96, Nr. 252.)