Emma Haubitz, geb. Altmann
- Vorname(n)
- Emma
- Geburtsname
- Altmann
- Nachname
- Haubitz
- Geburtsdatum
- 11. Juni 1898
- Geburtsort
- Breslau, Schlesien (heute Wrocław/Polen)
- Beruf
- Hausfrau
Biographische Orte
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Wohnort(e)
Widerstand und Verfolgung von Familienangehörigen im Nationalsozialismus
- Karl Georg Haubitz (Ehemann)
Emma und Karl Haubitz hatten zwei Kinder.
Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus
Weil sich Erna Haubitz weigerte mit „Heil Hitler“ zu grüßen und auch ihre zwei Kinder anhielt, dies nicht zu tun, war sie drei Monate im Frauen-KZ Moringen inhaftiert. Da der Lagerdirektor der Meinung war, sie habe ihre Gesinnung nicht geändert, wurde sie von Moringen in die Untersuchungshaft überführt. Ihr Ehemann war ebenfalls inhaftiert, die minderjährigen Kinder konnten bei seinen Eltern untergebracht werden.
Erna Haubitz wurde zu zwei Jahren Gefängnishaft verurteilt, die sie in Leipzig Klein-Meusdorf und Görlitz verbüßte. 1942 wurde sie aus Görlitz entlassen. Anfang des Jahres 1944 kam es zu ihrer erneuten Verhaftung. Das Sondergericht Breslau verurteilte sie in Breslau am 29. Juli 1944 wegen „Wehrkraftzersetzung“ zu drei Jahren Zuchthaus. Am 5. August 1944 kam sie in das Frauenzuchthaus Jauer.
(Hesse/Harder: und wenn ich lebenslang, S. 44; Sammlung Marcus Herrberger, Emma Haubitz.)