Anna Wohler
Dieser Beitrag wird noch bearbeitet.
Die Angaben sind noch unvollständig und werden ergänzt.
- Vorname(n)
- Anna
- Nachname
- Wohler
- Geburtsdatum
- 17. Februar 1894
- Geburtsort
- Dodow, Deutschland
- Todesort
- Wismar, Deutschland
- Beruf
- Näherin
- Erstkontakt und/oder Taufe
- Taufe als Bibelforscher vermutlich 1920er Jahre
Biographische Orte
Die Karte zeigt Orte, die mit der Person dieses Beitrages verknüpft sind.
Wohnort(e)
Widerstand und Verfolgung von Familienangehörigen im Nationalsozialismus
- Wilhelm Wohler (Bruder)
Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus
Nach der Verhaftung ihres Bruders Wilhelm Wohler, dem sie den Haushalt führte, fiel Anna Wohlers Existenzgrundlage weg. Zweimal wurde ihr aufgrund ihres Glaubens die Wohlfahrtsunterstützung verweigert. (LAMV- Rep. 200/9.2.1, Nr. 2944, Lebenslauf Anna Wohler vom 30.12.1945.)
Widerstand und Verfolgung im Kommunismus
Ein 1946 erteilter Hinterbliebenenstatus als Opfer des Faschismus wurde Anna Wohler 1950 wegen ihrer Nichtteilnahme an der Wahl des 3. Volkskongresses in der SBZ am 15./16. Mai 1949 sowie ihrer Verweigerung der Unterschrift zur Atombombenächtung und der Zugehörigkeit zu Jehovas Zeugen wieder aberkannt. 1954 erfolgte ihre – im Rahmen des gegen die Wismarer Zeugen Jehovas gerichteten Gruppenvorgangs „Hölle“ durchgeführte – Beobachtung durch die Staatsicherheit. (LAMV, Rep. 200/9.2.1, Nr. 2944, Prüfungsvermerk des VdN-Kreisausschusses Wismar vom 12.7.1950; BA-MfS AU RST AOP 122/54, Bl. 146.)