Elise Johe, geb. Neininger
- Vorname(n)
- Elise
- Geburtsname
- Neininger
- Nachname
- Johe
- Geburtsdatum
- 1. Juni 1899
- Geburtsort
- Karlsruhe, Deutschland
- Todesdatum
- 1977
- Todesort
- Freiburg, Deutschland
Biographische Orte
Die Karte zeigt Orte, die mit der Person dieses Beitrages verknüpft sind.
Wohnort(e)
Widerstand und Verfolgung von Familienangehörigen im Nationalsozialismus
- Willy Johe (Ehemann)
- Erich Johe (Sohn)
- Kurt Johe (Sohn)
- Willi Johe (jun.) (Sohn)
Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus
Das Ehepaar Johe beteiligte sich 1936 nicht an der Reichstagswahl und wurde in Folge mit den Kindern aus ihrem Haus in der Siedlerstraße in Karlsruhe zwangsausgewiesen und bekam als neue Wohnung eine Holzbaracke in der Durmersheimer Straße zugewiesen. Die Familie stand unter Beobachtung durch die Gestapo. 1937 kam es zu einer Hausdurchsuchung, die mit der Verhaftung von Willy Johe am 25. Oktober 1937 endete.
Die drei Kinder wurden per Gerichtsbeschluss den Eltern entzogen und vom Amtsgericht Karlsruhe am 13. September 1938 die Schutzaufsicht angeordnet.
Elise Johe wurde schließlich 1944 in das Bezirksgefängnis II in Karlsruhe zur Untersuchungshaft gebracht. Man versuchte sie als unzurechnungsfähig erklären zu lassen.
(Stolle: Betrifft, S. 144–146; Banghard: Familie Johe.)
Gedenkzeichen
In Karlsruhe wurde am 31. Oktober 2023 im Neubaugebiet in Oberreut eine Straße nach der Familie Johe benannt. (Banghard: Familie Johe.)