Maria Keck, geb. Schalling
- Vorname(n)
- Maria
- Geburtsname
- Schalling
- Nachname
- Keck
- Geburtsdatum
- 1. September 1886
- Geburtsort
- Dusslingen, Deutschland
- Todesdatum
- 1976
Biographische Orte
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Wohnort(e)
Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus
Maria Keck war verheiratet und hatte zwei Kinder. Sie war eine Zeugin Jehovas und arbeitete - auch nach dem Verbot am 15. Mai 1933 in Baden - aktiv in der Gemeinschaft mit. Aufgrund ihrer Tätigkeit wurde sie am 25. November 1937 verhaftet. Am 26. Januar 1938 tagte im Amtsgericht Neuenbürg das Stuttgarter Sondergericht gegen sie und 15 Mitangeklagte. Maria Keck wurde zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Bis zum 1. März 1938 war sie im Gefängnis Pforzheim inhaftiert, danach kam sie in das Frauengefängnis Gotteszell. Sie wurde vorzeitig aus der Haft entlassen. (Borgstedt: Arthur Ditschkowski, S. 139; Reutlinger Generalanzeiger, 2.2.1938.)
Gedenkzeichen
Maria Keck wurde auf dem Hauptfriedhof Pforzheim in einem Gemeinschaftsgrab bestattet, wo sich ihr Name heute auf einem Grabstein befindet. (https://www.findagrave.com/memorial/231946380/maria-keck [Aufruf am 30.12.2025].)