Lodz (Łódź), Ogrodowa 151
Adresse
Wohnort der Familie von Elsa Brandt
Lodz (Łódź), Ogrodowa 151, Polen (1940 bis 1945 im Generalgouvernement: Litzmannstadt, Gartenstraße 151)
Die genaue Lage der Hauses ist nicht bekannt.
Widerstand und Selbstbehauptung im Nationalsozialismus
Im Haus der Familie Brandt fanden während der deutschen Besatzung illegale Zusammenkünfte der Zeugen Jehovas statt und es diente als Versteck für die Literatur der Glaubensgemeinschaft. Der von der Polizei gesuchte Zeuge Jehovas Alfons Proppe wurde von Elsa Brandt auf dem Dachboden versteckt. Die Familie nahm 1942 die Nichte Ursula Jakobi bei sich auf, deren Eltern in das KZ Auschwitz deportiert wurden. (Privatarchiv T. Martin Krüger: Bericht Miriam Dauenhauer über Elsa Brandt.)