Franz Weishahn
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- Vorname(n)
- Franz
- Nachname
- Weishahn
- Geburtsdatum
- 25. August 1899
- Geburtsort
- Alme (heute Ortsteil von Brilon), Deutschland
- Todesdatum
- um 1946
- Todesort
- Fulda, Deutschland
- Verfolgungsbedingte Todesart
- An Haftfolgen verstorben
- Beruf
- Dreher
Biographische Orte
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Wohnort(e)
Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus
Franz Weishahn wurde am 15. November 1936 durch die Gestapo Kassel inhaftiert. Infolge der am 24. Juni 1937 angeordneten Schutzhaft kam der Bibelforscher in mehrere Konzentrationslager:
2. Oktober 1937 – KZ Buchenwald (Häftlingsnummer 2.422)
25. Mai 1940 – KZ Wewelsburg (Häftlingsnummer 266)
6. April 1943 – KZ Buchenwald (Häftlingsnummer 2.422)
Schließlich erfolgte die Überstellung von Franz Weishahn in das KZ Ravensbrück (Häftlingsnummer 3.681), von wo er am 3. März 1945 nach Sachsenhausen gebracht wurde. Er gelangte auf dem Todesmarsch nach Schwerin. Schwer an Lungentuberkulose erkrankt, kehrte er nach Fulda zurück. Agnes Kramer, eine mitverfolgte Zeugin Jehovas, pflegte Franz Weishahn bis zu seinem Tod kurze Zeit nach seiner Heimkehr.
(ITS Arolsen Archives, Sign. 7390969, 7390971.)