Heinrich Herbener
- Vorname(n)
- Heinrich
- Nachname
- Herbener
- Geburtsdatum
- 27. Oktober 1892
- Geburtsort
- Düsseldorf, Deutschland
- Beruf
- Metzger
- Erstkontakt und/oder Taufe
- Taufe als Bibelforscher 1925
Biographische Orte
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Wohnort(e)
Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus
Heinrich Herbener war auch nach dem Verbot der Bibelforscher in Idar-Oberstein für seine Religionsgemeinschaft tätig. Am 8. Mai 1937 wurde er verhaftet und für einen Tag bei der Gestapo in Idar-Oberstein festgehalten. Am 9. Mai wurde er zur Untersuchungshaft nach Kirn überführt und im Juni war er in Koblenz inhaftiert. Dort tagte am 20./21. Juni 1937 ein Sondergericht, dass ihn zu sechs Monaten Gefängnishaft verurteilte. Seine Haftzeit verbüßte er im Kölner Gefängnis Klingelpütz, wahrscheinlich auch die darauffolgende dreimonatige Polizeihaft, nach deren Ende er in ein Konzentrationslager überführt wurde. Seine Frau, die keine Zeugin Jehovas war, ließ sich während seiner Haftzeit von ihm scheiden.
Heinrich Herbener befand sich
vom 12. Februar 1938 bis 7. März 1941 im KZ Buchenwald,
danach bis zum 31. August 1941 im KZ-Kommando Wewelsburg
und blieb bis April 1943 im selbstständig gewordenen KZ Niederhagen;
danach war er bis zum 27. Februar 1945 im KZ Ravensbrück inhaftiert.
vom 28. Februar 1945 bis zum 30. April 1945 befand er sich im Außenlager Comthurey, wo er befreit wurde.
(Hub: Vergessene Opfer; JZArchZE, LB Herbener, Heinrich.)