Heinrich Hupperts
- Vorname(n)
- Heinrich
- Nachname
- Hupperts
- Geburtsdatum
- 6. August 1888
- Geburtsort
- Wald (heute Solingen-Wald), Deutschland
- Todesdatum
- 16. Mai 1956
- Todesort
- Rotterdam, Niederlande
- Beruf
- Elektromaschinist
Biographische Orte
Die Karte zeigt Orte, die mit der Person dieses Beitrages verknüpft sind.
Wohnort(e)
Widerstand und Verfolgung von Familienangehörigen im Nationalsozialismus
- Elfriede Hupperts, geb. Gesink (Ehefrau)
- Heinrich Gesink (Schwager)
- Theodor Gesink (Schwager)
- Johanne Gesink (Schwägerin)
- Mathilde Pahnke, geb. Gesink (Schwägerin)
- Hanna Hupperts (Tochter)
- Esther Smolich, geb. Hupperts (Tochter)
Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus
Am 15. September 1934 verlor Heinrich Hupperts aufgrund seiner religiösen Überzeugung seinen Arbeitsplatz als Elektromaschinist bei der Firma Licht und Kraftwerk GmbH in Remscheid-Lennep.
Am 20. Februar 1937 wurde der Zeuge Jehovas in Hagen verhaftet und von der Gestapo so lange misshandelt, bis er völlig zusammenbrach. Eine vom Sondergericht Hamm am 16. Juni 1937 verhängte Haftstrafe von sieben Monaten verbrachte er bis zum 7. Juli 1937 in Dortmund, dann wurde er in das Straflager I Börgermoor überführt, einem der berüchtigten Emslandlager. Von dort kam er am 21. September 1937 zurück nach Dortmund, wurde im Polizeigefängnis Steinwache verhört und am nächsten Tag entlassen.
Heinrich Hupperts Ehefrau Elfriede Hupperts befand sich vom 2. Juni 1944 bis zum 11. Mai 1945 in Haft. In dieser Zeit kümmerte sich der Familienvater allein um die beiden 1930 und 1937 geborenen Töchter.
(Krüger: Eine Bibel, S. 29–31.)