Luise Ebstein, geb. Albrecht
- Vorname(n)
- Luise
- Geburtsname
- Albrecht
- Nachname
- Ebstein
- Todesdatum
- 2006
- Erstkontakt und/oder Taufe
- 1943 als Zeugin Jehovas getauft
Biographische Orte
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Wohnort(e)
Widerstand und Verfolgung von Familienangehörigen im Nationalsozialismus
- Alfred Albrecht (Vater)
- Maria Albrecht (Mutter)
- Alex Ebstein (Ehemann)
- Franz Albrecht (Bruder)
- Wilhelmine Thomas, geb. Albrecht (Schwester)
Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus
Als Tochter der Zeugen Jehovas Alfred und Maria Albrecht war Luise Albrecht mit ihren Geschwistern im nationalsozialistischen Schulsystem Repressalien ausgesetzt. Ihre Noten und Beurteilungen fielen schlechter aus, als die ihrer Mitschüler, was auch daran lag, dass das junge Mädchen nicht im BDM organisiert war. Ihre Eltern kamen 1936 in Haft. Nach der Haftentlassung fanden in der Wohnung der Familie weitere Hausdurchsuchungen statt und die Eltern wurden mehrfach zur Gestapo bestellt. Die Angst, dass sie nicht wiederkamen, war bei den Kindern ständig präsent. Bis zum Kriegsende nahm Luise Albrecht in München an den geheimen Zusammenkünften der Zeugen Jehovas teil.
Luise Albrecht heiratete am 5. Juli 1947 den jüdischen Holocaust-Überlebenden Alex Ebstein, der sich in den Konzentrationslagern den Zeugen Jehovas angeschlossen hatte.
(JZArchZE, Interview Wilhelmine Thomas vom 25.2.1999; Wilker: Ich hatte eine gerade Linie, S. 47; Wilker: Und wieder, S. 9, 82, 84, 95, 99, 108.)