Josepha (Józefa) Adamski (Adamska), geb. Matuszewska
- Vorname(n)
- Josepha (Józefa)
- Geburtsname
- Matuszewska
- Nachname
- Adamski (Adamska)
- Geburtsdatum
- 10. Februar 1912
- Geburtsort
- Recklinghausen, Deutschland
- Todesdatum
- 29. April 1981
- Beruf
- Küchengehilfin, Angestellte bei den polnischen Staatsbahnen
- Erstkontakt und/oder Taufe
- Erstkontakt zu Jehovas Zeugen 1939, Taufe 1940
Biographische Orte
Die Karte zeigt Orte, die mit der Person dieses Beitrages verknüpft sind.
Wohnort(e)
Widerstand und Verfolgung von Familienangehörigen im Nationalsozialismus
- Stanislaus Adamski (Ehemann)
- Bożena Adamski (Tochter)
- Halinka Adamski (Tochter)
Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus
Die Zeugin Jehovas Josepha Adamski und ihr Ehemann wurden im April 1942 von der Gestapo verhaftet und im Fort VII Posen festgehalten. Am 8. August 1942 wurde Josepha Adamski in das KZ Ravensbrück überführt, wo sie die Haftnummer 12.890 erhielt. Am 24. März 1944 erfolgte die Überstellung in das KZ-Außenlager Schloss Mittersill, von Ende März 1944 bis zum 9. Mai 1945 war Josepha Adamski dann im Außenlager Schloss Lannach.
Nach der Befreiung durch die Rote Armee erfolgte ein gemeinsamer Transport der Häftlingsfrauen von Lannach in das befreite KZ Mauthausen. Dort warteten sie einige Wochen auf die Entlassungspapiere. Die Heimreise nach Polen dauerte zu Fuß und mit der Bahn fast ein Monat.
(Karner/Gsell/Lesiak: Schloss Lannach, S. 169–173; Haas: Die Schicksale der Kinder, S. 185–187.)
Widerstand und Verfolgung im Kommunismus
Josepha Adamski blieb auch im kommunistischen Polen eine aktive Zeugin Jehovas. Aufgrund ihrer Anstellung bei den polnischen Staatsbahnen konnte sie die Bahn gratis benutzen. So fuhr sie nach Warschau um religiöse Literatur für ihre Glaubensbrüder zu holen und riskierte damit sehr viel, wurde aber nie erwischt. (Karner/Gsell/Lesiak: Schloss Lannach, S. 169–173.)