Margarete Woitschaetzki, geb. Telschau
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- Vorname(n)
- Margarete
- Geburtsname
- Telschau
- Nachname
- Woitschaetzki
- Geburtsdatum
- 15. September 1894
- Geburtsort
- Berlin, Deutschland
- Todesdatum
- 13. Januar 1986
- Beruf
- Schneiderin
- Erstkontakt und/oder Taufe
- Schloss sich um 1927 den Bibelforschern an
Biographische Orte
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Wohnort(e)
Widerstand und Verfolgung von Familienangehörigen im Nationalsozialismus
- Wilhelm Woitschaetzki (Sohn)
- Charlotte Woitschaetzki (Tochter)
Margarete Woitschaetzkis Ehemann Willy Woitschaetzki war kein Zeuge Jehovas. Er litt unter den andauernden Bespitzelungen eines NSDAP-treuen Kollegen und nahm sich nach einem Nervenzusammenbruch am 21. Februar 1933 das Leben. (Rehberg: Wilhelm Woitschaetzki.)
Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus
Margarete Woitschaetzkis Sohn Wilhelm Woitschaetzki war am 26. November 1942 aufgrund seiner Kriegsdienstverweigerung hingerichtet worden. Nach einer Hausdurchsuchung und mehreren Verhören wurde der Mutter im Februar 1944 auch das Sorgerecht für ihre Tochter Charlotte entzogen.
Margarete Woitschaetzki befand sich nach einer Festnahme vom 26. Februar bis 20. März 1944 in Untersuchungshaft. Bis zur Gerichtsverhandlung befand sie sich in den Berliner Gefängnissen Alexanderplatz, Moabit und im Gerichtsgefängnis Charlottenburg.
Der Generalstaatsanwalt beim Kammergericht Berlin erhob am 16. November 1944 Anklage gegen sie und und zwölf weitere Glaubensgeschwister wegen der Zugehörigkeit zu einer wehrfeindlichen Verbindung. Margarete Woitschaetzki wurde Anfang 1945 zu einem Jahr und sechs Monaten Haft verurteilt, die sie weiter bis zum Kriegsende im Zuchthaus Hamburg-Fuhlsbüttel verbüßte.
(JZArchZE, DOK 16.11.1944.)