Justus Pötter
- Vorname(n)
- Justus
- Nachname
- Pötter
- Geburtsdatum
- 6. April 1865
- Geburtsort
- Kirchditmold (heute ein Stadtteil von Kassel), Deutschland
- Todesdatum
- 19. Februar 1948
- Todesort
- Hofgeismar, Deutschland
- Beruf
- Schlosser
Biographische Orte
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Wohnort(e)
Widerstand und Verfolgung von Familienangehörigen im Nationalsozialismus
- Wilhelmine Pötter, geb. Schilling (Ehefrau)
Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus
Justus Pötter wurde in das Gefängnis Kassel-Wehlheiden eingeliefert, nachdem er zusammen mit seiner Frau am 12. Dezember 1936 an einer Flugblatt-Aktion teilgenommen hatte. Nach einer Verurteilung durch das Sondergericht im Landgericht Kassel am 21. April 1937 wurde er in das Strafgefängnis Wolfenbüttel überstellt, wo er bis zum 17. Januar 1939 seine Strafe verbüßen musste. Am 1. März 1938 erhielt er einen Brief von Wilhelmine Pötter, indem sie ihre Hoffnung auf Entlassung im März 1938 ausdrückte - leider kam sie nicht frei!
Justus Pötter erhielt noch einige kurze Briefe aus den Konzentrationslagern Lichtenburg und Ravensbrück von seiner Frau - den letzten im Juli 1941. Er überlebte seine Frau und den Krieg und starb 1948 schwerstkrank in einem Altersheim in Hofgeismar.
(Hein: Nie vergessen, S. 37–40.)
Gedenkzeichen
Am 3. November 2013 wurden in der Wahlershäuser Straße 26 in Kassel-Kirchditmold Stolpersteine für Justus und Wilhelmine Pötter verlegt. (Hessische Allgemeine, Kassel, 30.10.2013.)