Klara Müssle, geb. Vogt
- Vorname(n)
- Klara
- Geburtsname
- Vogt
- Nachname
- Müssle
- Geburtsdatum
- 12. April 1901
- Geburtsort
- Pforzheim, Deutschland
- Todesdatum
- 24. September 1942
- Verfolgungsbedingte Todesart
- Im Konzentrationslager ums Leben gekommen
- Beruf
- Näherin
Biographische Orte
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Wohnort(e)
Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus
Klara Müssle arbeitete bei der Firma Schmidt und Bruckmann in der Bleichstraße in Pforzheim. Da sie sich aus ihrer religiösen Überzeugung heraus weigerte, der Übertragung einer Hitler-Rede zuzuhören und auch nicht an einem Werkluftschutzkurs teilnahm, kam sie ins Visier der Gestapo. Am 13. März 1940 wurde sie an ihrem Arbeitsplatz von der Gestapo verhaftet und im Gefängnis Pforzheim in eine Dunkelkammer gesperrt. Dort weigert sie sich, eine Erklärung zu unterschreiben, mit der sie ihrem Glauben abschwören sollte. Ohne ein Gerichtsverfahren brachte man sie am 28. September 1940 in das Frauenkonzentrationslager Ravensbrück. Im Juli 1942 erfolgte ihre Deportation nach Auschwitz. Klara Müssle wurde dort am 24. September 1942 ermordet. Ihre Todesursache wurde als „Herzmuskelschwäche“ verschleiert. (Wontor-Cichy: Für den Glauben in Haft, S. 74; Initiative Stolpersteine: Stolpersteine [2025], S. 10.)
Gedenkzeichen
Für Klara Müssle wurde am 13. März 2008 vor ihrem früheren Arbeitsplatz in der Bleichstraße 84–86 in Pforzheim ein Stolperstein verlegt. (Initiative Stolpersteine: Stolpersteine [2025], S. 10.)