Im Europa-Verlag von Emil Oprecht, der vor allem deutsche Exilliteratur verlegt, erscheint in Zürich das Buch „Kreuzzug gegen das Christentum: Moderne Christenverfolgung. Eine Dokumentensammlung“, das der Deutsch-Amerikaner Martin Christian Harbeck, der Leiter des Zentraleuropäischen Büros der Zeugen Jehovas in Bern, aus Berichten zusammengestellt hat, die von Verfolgten aus Deutschland geschmuggelt wurden. Als nomineller Herausgeber fungiert sein Schweizer Stellvertreter Franz Zürcher.
Das Buch findet große Aufmerksamkeit in der Presse und wird von Thomas Mann unterstützt, der an Harbeck schreibt: „Ich habe Ihr so schauerlich dokumentiertes Buch mit grösster Ergriffenheit gelesen, und ich kann die Mischung von Verachtung und Abscheu nicht beschreiben, die mich beim Durchblättern dieser Dokumente menschlicher Niedrigkeit und erbärmlicher Grausamkeit erfüllte. […] auf jeden Fall haben Sie Ihre Pflicht getan, indem Sie mit diesem Buch vor die Öffentlichkeit traten, und mir scheint, einen stärkeren Appell an das Weltgewissen kann es nicht geben.“