Antonie Hahn, geb. Bartosch
- Vorname(n)
- Antonie
- Geburtsname
- Bartosch
- Nachname
- Hahn
- Geburtsdatum
- 26. September 1897
- Geburtsort
- Pforzheim, Deutschland
- Todesdatum
- 2. August 1980
- Todesort
- Berne, Deutschland
Biographische Orte
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Wohnort(e)
Widerstand und Verfolgung von Familienangehörigen im Nationalsozialismus
- Ida Bartosch (Schwester)
Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus
Antonie Hahn war mit dem Malermeister Jakob Hahn verheiratet. Sie hatte sich der Internationalen Bibelforscher-Vereinigung angeschlossen und war auch nach deren Verbot für ihren Glauben aktiv. Das war der Grund, weshalb sie verhaftet und vom Sondergericht Mannheim zu drei Monaten Haft verurteilt wurde. Die Strafe verbüßte sie bis zum 14. März 1937 im Gefängnis Gotteszell bei Schwäbisch Gmünd. Bei ihrer Entlassung erhielt sie die Auflage, sich bei der Gestapo in Pforzheim zu melden, der sie auch nachkam. Offensichtlich wurde sie später in „Schutzhaft“ genommen und im März 1939 in das KZ Lichtenburg gebracht. Von dort kam sie in das KZ Ravensbrück und am 2. Juli 1942 in das KZ Auschwitz. Antonie Hahn überlebte die Konzentrationslager. (Hermann: Hinter Stacheldraht, S. 135; Wontor-Cichy: Für den Glauben in Haft, S. 54, 64.)