Lotty Scheutzow, geb. Pützmann
- Vorname(n)
- Lotty
- Geburtsname
- Pützmann
- Nachname
- Scheutzow
- Geburtsdatum
- 12. September 1903
- Geburtsort
- Bütow, Pommern (heute: Bytów/Polen)
- Todesdatum
- 14. August 1959
- Todesort
- Berlin-Charlottenburg
- Erstkontakt und/oder Taufe
- Schloss sich Mitte der 1920er Jahre den Bibelforschern an
Biographische Orte
Die Karte zeigt Orte, die mit der Person dieses Beitrages verknüpft sind.
Wohnort(e)
- Wriezen, Adresse unbekannt
- Wriezen, Wohnort Pützmann und Scheutzow, Deutschland
Widerstand und Verfolgung von Familienangehörigen im Nationalsozialismus
- Anna Pützmann (Mutter)
- Friedrich Scheutzow (Ehemann)
- Kurt Pützmann (Bruder)
- Elisabeth Pützmann, geb. Radomsky (spätere Schwägerin)
Widerstand und Verfolgung von Familienangehörigen im Kommunismus
- Friedrich Scheutzow (Ehemann)
- Kurt Pützmann (Bruder)
- Elisabeth Pützmann, geb. Radomsky (spätere Schwägerin)
Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus
Lotty und Friedrich Scheutzow zogen 1935 von Pommern nach Wriezen in Brandenburg und entzogen sich so weiterer Nachstellungen durch die Gestapo, die zur Verhaftung geführt hätten. (Bersch: Aberkannt, S. 212.)
Widerstand und Verfolgung im Kommunismus
Ab 1945 fanden bei Familie Scheutzow die Zusammenkünfte der Zeugen Jehovas in Wriezen statt. Anfang Juni 1950 kam es zu einer ersten Hausdurchsuchung durch die VP. Am 30. August 1950 wurde Friedrich Scheutzow verhaftet und später zu einer langjährigen Zuchthausstrafe verurteilt.
Während er und Kurt Pützmann inhaftiert waren, haben Elisabeth Pützmann und Lotty Scheutzow in Wriezen die Glaubensaktivitäten weitergeführt. Sie organisierten Zusammenkünfte, besorgten christliche Literatur und sprachen mit anderen über ihren Glauben. Elisabeth Pützmann spielte in dieser Zeit in der Familie Scheutzow eine große Rolle, denn sie kümmerte sich viel um deren Kinder. Beide Frauen versuchten auch durch Anträge ihre Ehemänner früher freizubekommen.
(Bersch: Aberkannt, S. 221, 223–225.)