Walter Schwendt
- Vorname(n)
- Walter
- Nachname
- Schwendt
- Geburtsdatum
- 16. Juli 1902
- Geburtsort
- Köln, Deutschland
- Todesdatum
- 18. August 1953
- Todesort
- Bonn
- Beruf
- Tiefbauarbeiter
- Erstkontakt und/oder Taufe
- Schloss sich um 1931 Jehovas Zeugen an
Biographische Orte
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Wohnort(e)
Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus
Walter Schwendt wurde Anfang Mai 1935 zusammen mit Otto Kabot wegen „Betätigung für die IBV“ in Köln verhaftet und vom 7. Juni bis Juli 1935 im Gefängnis Köln-Klingelpütz inhaftiert. Im Anschluss kam er zusammen mit Karl Meister auf Transport in das Emslandlager VII Esterwegen. Dort wurde er am 25. Oktober 1935 entlassen, musste sich aber täglich bei der Gestapo in Köln melden. Am 4. Dezember 1935 wurde Walter Schwendt vom Sondergericht Köln zu einer zweimonatigen Gefängnisstrafe verurteilt. Aufgrund der zuvor erfolgten über fünfmonatigen Haft galt die Strafe als verbüßt. Während seiner Inhaftierung hatte Walter Schwendt sich eine Tuberkulose in beiden Lungenflügeln zugezogen. (Lorsbach: Die NS-Verfolgung Köln, S. 22 f.)
Gedenkzeichen
Am 20. Januar 2007 wurde in Köln-Höhenberg vor dem Haus Bamberger Straße 6 ein Stolperstein für Walter Schwendt verlegt.