Hedwig Hillebrand, geb. Heide
- Vorname(n)
- Hedwig
- Geburtsname
- Heide
- Nachname
- Hillebrand
- Geburtsdatum
- 8. Februar 1900
- Geburtsort
- Radevormwald, Deutschland
- Todesdatum
- 29. Januar 1962
- Todesort
- Radevormwald, Deutschland
Biographische Orte
Die Karte zeigt Orte, die mit der Person dieses Beitrages verknüpft sind.
Wohnort(e)
Widerstand und Verfolgung von Familienangehörigen im Nationalsozialismus
- Albert Hillebrand (Ehemann)
- Theresie Klüting, geb. Heide (Schwester)
- Anna Maria Schwartz, geb. Heide (Schwester)
- Karl Klüting (Schwager)
- Paul Schwartz (Schwager)
Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus
Ab dem 27. November 1934 hatte die Gestapo die Post der Familie Hillebrand und anderer ihrer Glaubensgeschwistern in Radevormwald überwacht. Am 22. November 1935 fand im Amtsgericht Remscheid ein Prozess gegen zwölf Zeugen Jehovas statt, die alle zu Gefängnisstrafen verurteilt wurden, auch weil sie christliche Zusammenkünfte und das Abendmahl besucht hatten
Das Verfahren gegen Hedwig Hillebrandt und ihre Schwester Theresie Klüting wurde vom übrigen Verfahren abgetrennt, weil beide krank waren und von ihrer Schwester Anna Maria Schwartz gepflegt wurden. Hedwig Hillebrand hatte im Oktober auch erst eine Tochter bekommen.
Am 10. Januar 1936 kam es zur Wiederaufnahme des Verfahrens. Beide Frauen wurden in Remscheid zu 30 Tagen Haft oder der Zahlung einer Geldstrafe von je 150,- Reichsmark verurteilt.
(Krüger: Eine Bibel, S. 18 f.)