Regina Mantaj
- Vorname(n)
- Regina
- Nachname
- Mantaj
- Geburtsdatum
- 30. März 1901
- Geburtsort
- Lodz (Łódź), Polen
- Todesdatum
- 1. Januar 1972
Biographische Orte
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Wohnort(e)
Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus
Nach einem Verrat durch einen angeblichen Glaubensbruder erfolgte im Mai und Juni 1942 in Lodz und Umgebung eine Verhaftungswelle, der mindestens 19 Zeugen Jehovas, so auch Regina Mantaj, zum Opfer fielen. Vom Frauen-Polizeigefängnis Lodz wurde sie am 12. November 1942 mit zwölf weiteren Zeuginnen Jehovas in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert. Dort erhielt sie die Häftlingsnummer 24.415 und einen roten Winkel. Nachgewiesen ist für August 1944 eine Laboruntersuchung Regina Mantajs im SS-Hygiene-Institut in Auschwitz.
Als sich die Rote Armee dem Lager näherte wurden bis zum 18. Januar 1945 die meisten Häftlinge evakuiert. Über verschiedene Konzentrationslager erreichte Regina Mantaj am 26. Februar das KZ Bergen-Belsen, wo sie am 15. April 1945 befreit wurde. Sie kam mit 2.100 ehemaligen polnischen KZ-Häftlingen am 23. und 24. Mai 1945 von Bergen-Belsen nach Bardowick bei Lüneburg, wo sie bis März 1946 verblieb. Dann wurden alle Polen in ihre Heimat zurückgebracht.
(Abt: Zusammen; Hermann: Hinter Stacheldraht, S. 184; Wontor-Cichy: Für den Glauben in Haft, S. 59, 66; Dornik: Gerettet, S. 69.)