Wilhelm Streich
- Vorname(n)
- Wilhelm
- Nachname
- Streich
- Geburtsdatum
- 29. Dezember 1899
- Geburtsort
- Ustronie bei Zgierz, Polen
- Todesdatum
- 23. Februar 1943
- Verfolgungsbedingte Todesart
- Im Konzentrationslager ums Leben gekommen
- Beruf
- Landwirt
Biographische Orte
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Wohnort(e)
Widerstand und Verfolgung von Familienangehörigen im Nationalsozialismus
- Else Streich (Ehefrau)
Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus
Nach einem Verrat durch einen angeblichen Glaubensbruder erfolgte im Mai und Juni 1942 in Lodz und Umgebung eine Verhaftungswelle, der mindestens fünf Zeugen und 14 Zeuginnen Jehovas zum Opfer fielen. Zu Beginn wurden am 4. Mai 1942 in Aleksandrów Łódzki (Alexanderhof) Wilhelm und Else Streich sowie Marta Lange verhaftet. Wilhelm Streich wurde in das Polizeigefängnis Litzmannstadt gebracht.
Am 12. November 1942 kamen aus den Lodzer Haftanstalten 71 Männer und 24 Frauen auf einem gemeinsamen Transport in das KZ Auschwitz. Darunter befanden sich fünf Zeugen und 13 Zeuginnen Jehovas, so auch Wilhelm und Else Streich. Nach der Ankunft im Stammlager Auschwitz I Zasole sah Wilhelm Streich seine Frau ein letztes Mal. Am 23. Februar 1943 kam er auf bisher ungeklärte Weise ums Leben.
(Hermann: Hinter Stacheldraht, S. 188; Wontor-Cichy: Für den Glauben in Haft, S. 95, 149.)