Ernestine Burger, geb. Stikel
- Vorname(n)
- Ernestine
- Geburtsname
- Stikel
- Nachname
- Burger
- Geburtsdatum
- 6. Februar 1891
- Geburtsort
- Walddorf (Altensteig), Deutschland
- Todesdatum
- 7. November 1960
- Todesort
- Hirsau, Deutschland
Biographische Orte
Die Karte zeigt Orte, die mit der Person dieses Beitrages verknüpft sind.
Wohnort(e)
Widerstand und Verfolgung von Familienangehörigen im Nationalsozialismus
- Friedrich Burger (Ehemann)
- Ludwig Stikel (Bruder)
Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus
Ernestine Burger hatte sich mit ihrem Ehemann schon in den 1920er Jahren den Bibelforschern angeschlossen. Das Ehepaar hatte zwei Kinder, die beide früh verstarben. Trotz des ab Mai 1933 in Baden bestehenden Verbotes der IBV nahmen sie weiter an den Zusammenkünften in Pforzheim teil. Ernestine Burger wurde am 13. Oktober 1937 von der Gestapo verhaftet. Das Sondergericht Stuttgart, das in Neuenbürg tagte, verurteilt sie am 26. Januar 1938 zu zwei Monaten Haft. Aus dem Frauengefängnis Gotteszell wurde sie jedoch nach einer Woche aufgrund einer Amnestie entlassen. Ihr Ehemann Friedrich Burger kam im KZ Mauthausen ums Leben. (Reutlinger Generalanzeiger, 2.2.1938; Rupp: Widerstand und Verfolgung, S. 227, 237, 241.)