Friedrich Burger
- Vorname(n)
- Friedrich
- Nachname
- Burger
- Geburtsdatum
- 28. Dezember 1896
- Geburtsort
- Kalbensteinberg, Deutschland
- Todesdatum
- 6. März 1940
- Todesort
- Mauthausen, Konzentrationslager
- Verfolgungsbedingte Todesart
- Im Konzentrationslager ums Leben gekommen
- Beruf
- Kaufmann
Biographische Orte
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Wohnort(e)
Widerstand und Verfolgung von Familienangehörigen im Nationalsozialismus
- Ernestine Burger, geb. Stikel (Ehefrau)
- Ludwig Stikel (Schwager)
Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus
Anfang 1919 zog Friedrich Burger nach Pforzheim und arbeitete dort als Filialleiter einer Lebensmittelkette. Er war mit Ernestine Stikel verheiratet. Das Ehepaar hatte zwei Kinder, die beide früh verstarben. Friedrich und Ernestine Burger schlossen sich der Pforzheimer Bibelforscher-Gemeinde an und blieben auch nach dem Verbot 1933 in der Glaubensgemeinschaft tätig.
Am 13. Oktober 1937 wurde Friedrich Burger von der Gestapo verhaftet und am 26. Januar 1938 vom Sondergericht Stuttgart in Neuenbürg zu einem Jahr und sechs Monaten Haft verurteilt. Vom Pforzheimer Gefängnis kam er in die Haftanstalt Freiburg. Am Ende der Strafhaft Anfang Mai 1939 erfolgte seine „Inschutzhaftnahme“ und die Überstellung in das KZ Welzheim. Von dort kam er in das KZ-Dachau, wo er sich bis zum 27. September 1939 befand. Anschließend wurde Friedrich Burger in das KZ Mauthausen deportiert, wo man ihn am 6. März 1940 ermordete.
(Reutlinger Generalanzeiger, 2.2.1938; Krause-Schmitt: Heimatgeschichtlicher Wegweiser, Bd. 5, Baden-Württemberg 1, S. 110.)
Gedenkzeichen
Für Friedrich Burger wurde am 28. April 2010 an seinem letzten Wohnort in der Jörg-Ratgeb-Straße 37 in Pforzheim ein Stolperstein verlegt. (Initiative Stolpersteine: Stolpersteine [2025], S. 12.)
Der Name von Friedrich Burger ist in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen im Gedenkraum „Raum der Namen“ zu finden.