Anna Pützmann
- Vorname(n)
- Anna
- Nachname
- Pützmann
- Erstkontakt und/oder Taufe
- Wurde Mitte der 1920er Jahre Bibelforscherin
Biographische Orte
Die Karte zeigt Orte, die mit der Person dieses Beitrages verknüpft sind.
Wohnort(e)
Widerstand und Verfolgung von Familienangehörigen im Nationalsozialismus
- Kurt Pützmann (Sohn)
- Lotty Scheutzow, geb. Pützmann (Tochter)
- Friedrich Scheutzow (Schwiegersohn)
- Elisabeth Pützmann, geb. Radomsky (spätere Schwiegertochter)
Widerstand und Verfolgung von Familienangehörigen im Kommunismus
- Kurt Pützmann (Sohn)
- Lotty Scheutzow, geb. Pützmann (Tochter)
- Friedrich Scheutzow (Schwiegersohn)
- Elisabeth Pützmann, geb. Radomsky (spätere Schwiegertochter)
Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus
Die Gestapo war Anna Pützmann auf der Spur, offenbar hatte sie eine Rolle bei der Verteilung der Resolution am 12. Dezember 1936 in Bütow gespielt. Sie wurde am 2. Januar 1937 in ihrer Wohnung verhaftet. Ihr Sohn Kurt Pützmann hatte zum Jahreswechsel seine Mutter besucht und war nur zufällig anwesend, wurde aber ebenfalls verhaftet.
Am 15. Juli 1937 tagte das Sondergericht Köslin, das sie wegen ihrer Zugehörigkeit zu den Zeugen Jehovas zu neun Monaten Gefängnishaft verurteilte. Im Kösliner Gefängnis zog sie sich eine schwere Gelbsucht zu und wurde aufgrunddessen vorzeitig entlassen.
1945 zog Anna Pützmann zu ihrer Tochter Lotty Scheutzow nach Wriezen.
(Bersch: Aberkannt, S. 209–213.)