Albert Hillebrand
- Vorname(n)
- Albert
- Nachname
- Hillebrand
- Geburtsdatum
- 16. April 1900
- Geburtsort
- Radevormwald, Deutschland
- Todesdatum
- 17. Februar 1993
- Todesort
- Bissendorf, Deutschland
- Beruf
- Werkzeugmacher
Biographische Orte
Die Karte zeigt Orte, die mit der Person dieses Beitrages verknüpft sind.
Wohnort(e)
Widerstand und Verfolgung von Familienangehörigen im Nationalsozialismus
- Hedwig Hillebrand, geb. Heide (Ehefrau)
- Karl Klüting (Schwager)
- Paul Schwartz (Schwager)
- Theresie Klüting, geb. Heide (Schwägerin)
- Anna Maria Schwartz, geb. Heide (Schwägerin)
Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus
Ab dem 27. November 1934 hatte die Gestapo die Post der Familie Hillebrand und anderer Zeugen Jehovas in Radevormwald überwacht. Am 27. September 1935 wurde Albert Hillebrand und weitere acht Glaubensgeschwister in Radevormwald auf der Polizeiwache verhört und im Polizeigefängnis inhaftiert. Nach einer Vorführung vor dem Amtsgericht Remscheid am 2. Oktober 1935 wurden die Inhaftierten bis zum Prozessbeginn freigelassen.
Am 22. November 1935 fand in Remscheid dann der Prozess gegen zwölf beschuldigte Zeugen Jehovas aus Radevormwald statt. Alle Angeklagten wurden der „Fortführung der verbotenen Organisation der Ernsten Bibelforscher“ schuldig gesprochen und zu Gefängnisstrafen verurteilt. Sie hatten christliche Zusammenkünfte und das Abendmahl besucht.
Albert Hillebrand wurde zu drei Monaten Haft verurteilt, die er vom 27. Dezember 1935 bis 27. März 1936 in Wuppertal-Barmen verbüßte.
(Krüger: Eine Bibel, S. 18 f.)