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Mauthausen, Konzentrationslager

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Adresse

Konzentrationslager Mauthausen
KZ-Gedenkstätte Mauthausen

Marbach, Erinnerungsstraße 1, Österreich

Verfolgte Zeugen Jehovas im Nationalsozialismus

Gedenkzeichen

In der KZ-Gedenkstätte Mauthausen wurde am 8. August 1998 die Gedenktafel aus weißem Granit an der sogenannten „Klagemauer“ eingeweiht. Initiator der Gedenktafel war die Glaubensgemeinschaft Jehovas Zeugen Österreich. Sie ist die erste Gedenktafel, die in Österreich für die Opfergruppe der Zeugen Jehovas installiert wurde. Der Text lautet: „Jehovas Zeugen waren in diesem Lager Opfer einer menschenverachtenden Terrorherrschaft. Sie litten und starben für ihre tiefe christliche Überzeugung.
Für alles bin ich stark durch den der mir Kraft verleiht. Philipper 4:13“

(https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_19980807_OTS0026/ns-gedenktafel-fur-jehovas-zeugen [Aufruf am 15.12.2023])

Gedenktafel in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen mit dem Zeitzeugen Jan Otrebski, der auch im KZ Mauthausen inhaftiert war, 1999. Der Text lautet: „Jehovas Zeugen waren in diesem Lager Opfer einer menschenverachtenden Terrorherrschaft. Sie litten und starben für ihre tiefe christliche Überzeugung. Für alles bin ich stark durch den der mir Kraft verleiht. Philipper 4:13“
Gedenktafel in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen mit dem Zeitzeugen Jan Otrebski, der auch im KZ Mauthausen inhaftiert war, 1999. (Foto: Heide Gsell)

In der KZ-Gedenkstätte Mauthausen befindet sich der Gedenkraum „Raum der Namen“, in dem die Namen aller namentlich bekannten Menschen dargestellt sind, die im Konzentrationslagersystem Mauthausen-Gusen sowie in den Außenlagern gestorben sind. Insgesamt finden sich hier die Namen von mehr als 84.000 zwischen dem 8. August 1938 und 30. Juni 1945 verstorbenen Personen. Der Raum versteht sich als Ergänzung zu den bisher bestehenden Denkmälern, die das Gedenken meist in einen nationalen oder gruppenspezifischen Kontext stellen. Für viele Tote war bis dato kein Erinnerungszeichen vorhanden. Auch an die ums Leben gekommenen Zeugen Jehovas wird im Raum der Namen erinnert, so an Friedrich Burger, Oskar Denz, Emil Reule, Friedrich Schneider und Wolfgang Waller. Als digitales Zusatzangebot wurde auch ein virtueller Raum der Namen eingerichtet.

Link zur Website des virtuellen „Raum der Namen - Die Toten des KZ Mauthausen“.

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